Stodgy-Stadt

Looks like someone at the New York Times has been alerted to the fact that they won’t get away with regurgitating the same trend piece about Berlin Mitte again and again forever.

Instead, they’ve realised that Munich is the new everything (except the new Williamsburg, Berlin can keep that, thank you very much).

Schwäbische Schprayer

Obwohl wir in München den oiden Obersprayer Ude im Rathaus sitzen haben, sind die graffitifreien Gebäude ein Scheiß gegen die verschandelten Gemäuer der Provinzstadt Tübingen. Besonders imposant ist die Currywurst-Serie, deren politische Message zwar uneindeutig, aber nicht zu übersehen ist.

Die Currywurst-Sprayer sind offenbar:

1. gegen Krieg

2. für fracktragende, fleischessende Vögel Read more…

Grünes Auto, Tübingen-Style

Andere Städte haben auch hässliche Bahnhofsviertel, also verlasse ich München ab und zu und schau mich andernorts um, zum Beispiel in Tübingen.

Der Tübinger Bürgermeister hat ein neues Auto bekommen und weil hier sonst nicht viel passiert, steht täglich etwas darüber in der Zeitung. Die eigentliche Story ist aber, dass der Tübinger Bürgermeister ein Grüner ist und deswegen ein grünes Auto wollte und blablabla… Japaner blabla… CO2-arm… blablabla deutsche Automobilwirtschaft, etc. pp.

Jedenfalls zeigt dieses gepimpte Automobil dem Stadtchef, was ein wirklich grünes Auto ist.

Moosgrünes Auto in Tübingen

Grün? Read more…

Wenn sie uns schon die legalen Drogen verbieten wollen…

Snuff ist die Alternative, bloß die Alternative zu was? Also, dem Motiv auf diesem Bierdeckel nach zu urteilen…

…wollen sie ihren Snuff jetzt wohl an die koksende Schickeria vermarkten?

Oder… Read more…

Munich Ass, as seen on Gawker

This is old, but as I stumbled upon it, I felt the need to say BRA-VO Dan, for getting the words “Munich” and “Ass” mentioned in the same post over at Gawker.

I have never been prouder of being Münchnerin!

Dilo in der Pariser Straße

Neulich war ich hier:

Jeder, der behauptet, dass er bei dem Namen nicht an was Schmutziges gedacht hat, lügt! Vor allem in Kombination mit dem Straßennamen, den die infantilen unter uns allein schon sehr witzig finden…

beNUTS immer noch “nuts”

Früher sind wir regelmäßig in Jugendtreffs von Germering bis Hintertupfing gepilgert, die beNUTS live zu sehen. Heute sind wir gemütlich geworden und überlegen es uns zweimal, ob wir für ein Konzert überhaupt das Haus verlassen oder lieber warten, bis die DVD rauskommt. Für das Heimspiel der beNUTS im Atomic Cafe haben wir eine Ausnahme gemacht.

Offensichtlich können die Münchner Ska Legenden die Kids immer noch genauso begeistern wie damals (DAAAMAALS, gesprochen mit zittriger Stimme), denn das Atomic war gut besucht und voller enthusiastischer Fans, die zum Beispiel so Sachen machen:

Wir standen hinten und haben ein bisschen mitgewippt und an unserem Bier genuckelt, aber a Gaudi war’s!

Guerrila 1 : Werber 0

Da haben die Werbe-Profis vom Coffee Fellows die Rechnung aber mal ohne die Guerrilla-Marketer vom Copy Shop in der Dachauer Straße gemacht, hmmm?

Copyshop-Battle am Hauptbahnhof

Und wenn das mal nicht der perfekte call-to-action ist!

Analog ist für Senioren

analoge Mixtape aus dem letzten JahrtausendWeil die knarzende Hüfte und die aktuellen Charts nicht genug sind, erinnert uns das Internet heute schon wieder, dass wir alt sind, weil wir Mixtapes wirklich noch auf Tapes machen. Letzte Woche hatten wir USB-Mixtapes, diese Woche gibt’s Mixtapes online.

Auf der Homepage kann man sich einige mp3-Mixtapes anhören oder gleich ein eigenes Konto einrichten und mit dem eigenen Mixtape anfangen. Das fertige Mixtape kann man dann an Freunde verschicken, die es per Klick zu ihren Favoriten hinzufügen können.

Das Design und die Funktion sind pfundig und schick, aber einen Link zum digitalen Mixtape zu verschicken ist halt doch nicht ganz so persönlich, wie eine analoge Musikkassette mit liebevoll gestaltetem Cover, die in stundenlanger Arbeit an der Stereoanlage entstanden ist.

Aber vielleicht lassen sich Mädchenherzen ja heute leichter erobern?

(mal wieder) via be2 blog, via Random Good Stuff

Musikka…was? Mixtape für Heute!

“Mixtape? Musikkassette? Kenn ich nicht… Ach so, diese braun glänzenden Plastikfäden, die manchmal in den Bäumen hängen. Was sagst Du, Oma? Ihr habt da früher Musik drauf aufgenommen? Und sie Euren Freunden geschenkt? Abgefahren!”

USB mixtapeFür die jungen Leut, die Musik nur digital kennen und mit der Musikkassette, neudeutsch Tape, nix anfangen können, gibt’s jetzt das USB-Mixtape. Und dann kaufen sich’s doch nur die alten Nostalgiker und erinnern sich seufzend an ihre Jugend. *sigh*

Bild via Random Good Stuff