Hauptbahnhofundhopp

Der Papst hat die Haare schön

Irland war früher mal ziemlich arm und sehr katholisch. Jetzt ist das Land nicht mehr so arm, und entsprechend nehmen sie’s auch mit der Religion nicht mehr ganz so genau. Es gab aber mal eine Zeit, da hing in fast jedem irischen Haus ein Bild vom Papst – und eins von JFK, dem „irischen“ Präsidenten. Die Besuche dieser beiden Männer haben Irland geprägt und mental vorbereitet auf das Wirtschaftswunder, das verantwortlich für den heutigen Wohlstand (und DAS) ist. Der Besuch des Papsts gab der Wirtschaftswundergeneration ihren Namen, da die „Pope’s Children“ in einer Zeit steigender Geburtenraten geboren wurde, die ihren Höhepunkt mit dem Papstbesuch 1979 erreichte.

Und wie dankt Irland seinem Papst den neu gefundenen (und vielleicht auch bald wieder verlorenen – danke, Wirtschaftskrise) Wohlstand? Indem sie sein Gedenken in der Shampoo-Abteilung der Pound Shops wahren.

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Angeblich verkauft er sich immer noch besser als der neue Typ, dieser Benedikt, aber der ist ja auch deutsch…

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